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	<title>Jaeger-Dabek.com &#187; Schreiberei</title>
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		<title>Schulbuch erschienen: Polnische Gesellschaft und deutsch-polnische Beziehungen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es hat lange gedauert &#8211; mehr als zwei Jahre -  aber nun ist das Schulbuch „Polnische Gesellschaft und deutsch-polnische Beziehungen“ endlich im Cornelsen-Verlag erschienen. Herausgeber des Buches sind Matthias Kneip und Manfred Mack vom Deutschen Polen-Institut in Darmstadt. Das DPI  hat das Autorenkollektiv zusammengestellt und die Arbeit federführend koordiniert und betreut. Diese Zusammenarbeit war übrigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3060641137/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=plblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3060641137&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=3060641137&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=plblog-21&amp;ServiceVersion=20070822"><img class="alignleft size-full wp-image-101" title="Buchtitel Polnische Gesellschaft" src="http://jaeger-dabek.com/wp-content/uploads/2012/02/polnges.jpg" alt="Buchtitel Polnische Gesellschaft" width="300" height="300" /></a>Es hat lange gedauert &#8211; mehr als zwei Jahre -  aber nun ist das Schulbuch „Polnische Gesellschaft und deutsch-polnische Beziehungen“ endlich im Cornelsen-Verlag erschienen. Herausgeber des Buches sind Matthias Kneip und Manfred Mack vom Deutschen Polen-Institut in Darmstadt. Das DPI  hat das Autorenkollektiv zusammengestellt und die Arbeit federführend koordiniert und betreut. Diese Zusammenarbeit war übrigens eine sehr schöne Erfahrung.</p>
<p>Unser Buch ist der dritte und letzte Band in einer sich mit Polen befassenden Reihe von zuvorderst für den Schulgebrauch und den Einsatz in der Jugend- und Erwachsenenbildung vorgesehenen Büchern. Die beiden anderen Bände sind „Polnische Geschichte und deutsch-polnische Beziehungen“ – in dem sich auch ein Text von mir befindet – und „Polnische Literatur im Deutschunterricht“.</p>
<p>Der jetzt neu erschienene dritte Band der Reihe befasst sich mit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im Polen der Gegenwart. Den gegenwärtigen deutsch-polnischen Beziehungen auf politischer Ebene, der Rolle Polens in der Europäischen Union und der internationalen Politik wird breiter Raum gegeben, wie auch den gesellschaftlichen Entwicklungen im Nachwendepolen.<br />
.<br />
Jedes der 13 Kapitel stellt eine in sich geschlossene Einheit dar. Jedes enthält einen einführenden Überblickstext sowie Materialien und Arbeitsaufträge. Im Vordergrund der Konzeption steht dabei die Vergleichbarkeit von Polen und Deutschland. Das Konzept des modularen Aufbaus ermöglicht es, auch nur einzelne Kapitel im Politik- oder Sozialkundeunterricht an deutschen Schulen einzusetzen (z.B. Kirche und Politik in Polen, Jugend und Bildung im Vergleich). Genauso kann in der außerschulischen Bildungsarbeit ein einzelnes Kapitel herausgezogen werden und so vertieft behandelt werden.</p>
<p>Das von mir beigesteuerte Kapitel „Minderheiten und kulturelle Vielfalt“ befasst sich mit den nationalen, ethnischen, religiösen, aber auch den sexuellen Minderheiten in Polen sowie der kulturellen Vielfalt im Land.</p>
<p>Zu den beiden Lehrwerken „Polnische Geschichte und deutsch-polnische Beziehungen“ und  „Polnische Gesellschaft und deutsch-polnische Beziehungen“ hat das Deutsche Polen-Institut Ausstellungen konzipiert, die von Schulen und interessierten Organisationen ausgeliehen werden können. Mehr darüber erfahren Sie in <a href="http://www.das-polen-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Polnische-Gesellschaft.pdf">dieser Broschüre.</a></p>
<p><center><iframe style="width: 120px; height: 240px;" frameborder="0" height="240" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=plblog-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=3060641137" width="320"></iframe></center></p>

<p style='text-align:left'>&copy; 2012, <a href='http://jaeger-dabek.com'>admin</a>. All rights reserved. </p>]]></content:encoded>
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		<title>Mein neues Buch: Fettnäpfchenführer Ägypten – Das Land der Pharonen verstehen lernen</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 10:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interkulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiberei]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade hat mein „Jüngstes“ das Licht der Bücher-Welt erblickt. Darin geht es um Ägypten, und um interkulturelle Kompetenz. Was das eigentlich ist, was dieses imposante Schlagwort „interkulturelle Kompetenz“ ausdrückt? Nun, es ist die Fähigkeit, den Clash der Kulturen im Umgang mit dem Fremden zu vermeiden, im eigenen Land durch Kenntnis und Offenheit anderen Kulturen gegenüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Gerade hat mein „Jüngstes“ das Licht der Bücher-Welt erblickt. Darin geht es um Ägypten, und um interkulturelle Kompetenz. Was das eigentlich ist, was dieses imposante Schlagwort „interkulturelle Kompetenz“ ausdrückt?</p>
<p>Nun, es ist die Fähigkeit, den Clash der Kulturen im Umgang mit dem Fremden zu vermeiden, im eigenen Land durch Kenntnis und Offenheit anderen Kulturen gegenüber in der Lage zu sein Migranten und Ausländern mit offenen Armen entgegen zu gehen.</p>
<p>Unterwegs im Ausland ist es schlicht die Fähigkeit, nicht von einem Fettnäpfchen ins andere zu treten. Das vermeidet man durch Kenntnisse und da winken viele Reisende schon wieder ab: zu mühsam, lohnt sich nicht, keine Zeit!</p>
<p>Wir – meine Wenigkeit und der <a href="http://www.conbook-verlag.de/fnf_aegypten.html">Conbook-Verlag</a> – fanden, dass man dieser Ausrede doch mal mit frischen Ideen entgegentreten kann, indem man diese Kenntnisse auf eine unterhaltsame Art und Weise vermittelt, die so gar nichts mit dem üblichen Wissenserwerb durch Lernen, sprich pauken zu tun hat.</p>
<p>Dazu habe ich mir die Schröders ausgedacht, ein Hamburger Ehepaar, das es nach Ägypten verschlagen hat, weil Jürgen Schröder dort ein Firmen-Joint-Venture mit  aufbauen soll. Und die Schröders erleben so einiges in Ägypten, manches davon staunend, denn sie glaubten Ägypten und die Ägypter bestens zu kennen, weil sie einmal am Roten Meer zum Tauchurlaub waren. Doch das war ein großer Irrtum. Außerhalb der ausgetretenen Touristenpfade entdecken sie das wahre, vielfältige Ägypten und die Tatsache, dass es <span style="text-decoration: underline;">den</span> Islam nicht gibt. Auf dem Weg zum Verstehen Ägyptens treten sie in Dutzende von Fettnäpfchen.</p>
<p>Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden auch Sie auf unterhaltsame Weise viel über Ägypten erfahren haben – ganz ohne dass sie überhaupt bemerkt hätten, gerade zu lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center> <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=webservicejag-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as4&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=ss_til&#038;asins=393491859X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> </center><br /></p>
<p>&nbsp;</p>

<p style='text-align:left'>&copy; 2011, <a href='http://jaeger-dabek.com'>admin</a>. All rights reserved. </p>]]></content:encoded>
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		<title>Journalistenmacht: Die Bilder in unseren Köpfen</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 14:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiberei]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[auslandskorrespondent]]></category>
		<category><![CDATA[berichterstattung ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[polen]]></category>
		<category><![CDATA[wahrhaftigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein grau gewandeter, graugesichtiger, steinalter und abgearbeiteter Bauert sitzt auf dem Bock seines klapprigen Wagens, der von einem noch klapprigeren, zottigen Pferd direkt in den Sonnenuntergang hinein gezogen wird. Schnitt. &#160; Ein Storch gleitet an der tiefen, schon untergehenden Sonne vorbei, landet klappernd auf dem Nest und füttert liebevoll den hungrigen Storchennachwuchs. Schnitt. &#160; Dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ein grau gewandeter, graugesichtiger, steinalter und abgearbeiteter Bauert sitzt auf dem Bock seines klapprigen Wagens, der von einem noch klapprigeren, zottigen Pferd direkt in den Sonnenuntergang hinein gezogen wird. Schnitt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Storch gleitet an der tiefen, schon untergehenden Sonne vorbei, landet klappernd auf dem Nest und füttert liebevoll den hungrigen Storchennachwuchs. Schnitt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann geht die Abendsonne glutrot unter, taucht in einen masurischen See ein und verglüht. Schnitt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, lieber Zuschauer, so ist Polen, heißt die Botschaft, die uns da vermittelt wird – in fast jedem Film. Ist polen so? Was stellen wir und als Zuschauer vor bei solchen Bildern? Polen? Na klar. Das ist Idylle pur, ein Land, in dem die Zeit stehen geblieben ist, ein Land, in dem die Menschen in abgeschiedenen Dörfern leben, von jeder Entwicklung abgeschnitten und bitterarm. Na was? Die Bilder lügen doch nicht! Nein, tun sie auch nicht, aber sie sind nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit. Ein Bild von der Dynamik, die in der Entwicklung dieses Landes steckt, zeigt sie nichts, auch nicht von den Brüchen, dem noch immer vorhandenen Stadt-Land-Gefälle. Auch nichts von der ungebremsten Kreativität der Polen oder von dem atemberaubenden Boom Warschaus und den rasend schnellen Veränderungen selbst in den kleinen Städten, genau wie den Entwicklungen in der Landwirtschaft, die man Polen so nicht zugetraut hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist wohl nicht spektakulär genug, über den wirklichen Alltag von Otto Normalverbraucher zu berichten, von den Brüchen in den Familien, in denen die Eltern im ländlichen oder kleinstädtischen Milieu leben, sehr katholisch geprägt und die Kinder in Warschau oder Posen studiert haben und in einer völlig anderen Welt leben. Sie finden sich kaum zurecht in dem hektischen Tempo, in dem sich die Wirtschaft entwickelt, so rasch und so stabil, dass sie Deutschland in weniger als zwei Jahrzehnten überholt haben wird. Diese Zusammenhänge werden selten dargestellt, sie sind unspektakulär und setzen beim Berichterstatter tieferes Verständnis und genaue Kenntnisse voraus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Worum es mir geht, ist ein zutreffendes Bild des Landes zu zeichnen, aus dem man berichtet und das kommt nicht nur im Fall Polen allzu selten vor. Ob es im Ostseereport ist, wo es scheinbar so wichtig ist, über Typen zu berichten, die einer schräger sind, als der andere, ob es Reiseimpressionen sind, die das Landleben als Idylle darstellen. Ist Alltag nicht berichtenswert? Sind die Probleme im Alltag nur interessant, wenn Spektakuläres darin vorkommt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da hat eine ganze Zunft scheinbar vergessen, dass jeder Mensch der publiziert, also auch jeder Journalist eine ganz besondere Verantwortung trägt. Als Journalisten muss es uns einfach bewusst sein, dass die Bilder, die wir mit Kameras transportieren, oder durch unsere Texte entstehen lassen, einen großen Einfluss auf das Denken der Öffentlichkeit haben, auf Urteile und Vorurteile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Beispiel das Thema Islam. Da wird fröhlich und unbedarft Islam mit Islamismus vermischt, DER Islam – als ob die islamische Welt etwas völlig Monolithisches wäre – zu einer gewaltverherrlichenden Religion gemacht, jede Kopftuchträgerin zu einer unterdrückten Frau, jeder religiöse Muslim fast zwangsläufig zum Islamisten und potenziellen Terroristen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir Journalisten tragen einen großen Teil der Mitschuld an solchen Bildern, immer auf der Suche nach dem Quote bringenden starken Bild, dem auflagenstarken Satz. Misstrauen Sie uns!</p>

<p style='text-align:left'>&copy; 2010 - 2011, <a href='http://jaeger-dabek.com'>admin</a>. All rights reserved. </p>]]></content:encoded>
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